Computerviren, Spionagesoftware und Datendiebe sind eine Gefahr im Internet. Der Computercheck kann mehrere Sicherheitsprobleme auf Ihrem System erkennen und hilft Ihnen bei der Behebung der gefundenen Fehler.

Tipps rund um das Thema IT-Sicherheit

Sicherheitsempfehlungen gibt es viele. Am Besten sind solche, die Sie ganz einfach beherzigen können. Die wichtigsten Anleitungen finden Sie hier auf einen Blick kostenlos und leicht verständlich.

Der Internet-Browser ist das Daten-Tor zum World Wide Web. Durch ihn müssen alle Informationen laufen. Das betrifft Videos, Musik und PDF-Dokumente. Daher versuchen Internet-Kriminelle oft Sicherheitslücken in Multimedia-Komponenten für einen Angriff auf den Computer zu missbrauchen. Betroffen sind heute viele große Hersteller wie Apple (QuickTime), Microsoft (DirectX) oder Adobe (Flash, PDF). Mit dem Computercheck können Sie Ihren Computer und Ihren Internet-Browser auf veraltete Software und damit verbundene Sicherheitslücken hin überprüfen. Ist eine Komponente nicht mehr aktuell oder weist sie Probleme auf, so zeigt der Computercheck dies durch ein Ampelsystem an und bietet Hilfe beim Beheben des Problems.

Wenn Sie diese Seite besuchen, heißt das, dass Sie im Internet surfen. Das ist toll! Aber seien Sie vorsichtig, Windows und andere Programme weisen immer wieder Schwachstellen auf, die die Sicherheit des Computers gefährden. Nutzt ein Krimineller diese Sicherheitslücken erfolgreich aus, kann er möglicherweise Kennwörter und andere Zugangsdaten für das Online-Banking auslesen. Die Hersteller der Programme müssen deshalb regelmäßig Fehler in ihren Programmen beheben und Aktualisierungen bereitstellen. Microsoft behebt kontinuierlich Fehler in seinen Programmen und stellt kostenlose Aktualisierungen zur Verfügung. Wie Sie Ihre Microsoft-Programme auf den neuesten Stand bringen, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Microsoft hat am 8. April 2014 den Support für Windows XP eingestellt. Neue Sicherheitsaktualisierungen für dieses Betriebssystem werden nicht mehr bereitgestellt. Das öffnet Schädlingen Tür und Tor. Wenn Sie weiterhin Ihren Computer nutzen wollen und kein neues Gerät kaufen möchten, sollten Sie ein anderes Betriebssystem, wie zum Beispiel Windows 7 oder 8, auf der Festplatte installieren, damit Ihr Computer weiterhin geschützt bleibt. Auch das Betriebssystem Linux wäre eine Möglichkeit. Vorher sollten Sie Ihren Datenbestand sichern, denn unter Umständen wird bei einer Neuinstallation die Festplatte formatiert. Doch die große Frage ist, ob die vorhandene Hardware dafür auch geeignet ist. Um diese Frage zu beantworten, stellt Microsoft Tools zur Verfügung, die testen können, ob ein PC für das Betriebssystem Windows 10, 8 oder für das Betriebssystem Windows 7 geeignet ist.

Microsoft hat am 11. April 2017 den Support für Windows Vista eingestellt. Neue Sicherheitsaktualisierungen für dieses Betriebssystem werden nicht mehr bereitgestellt. Das öffnet Schädlingen Tür und Tor. Wenn Sie weiterhin Ihren Computer nutzen wollen und kein neues Gerät kaufen möchten, sollten Sie ein anderes Betriebssystem, wie zum Beispiel Windows 7 oder 10, auf der Festplatte installieren, damit Ihr Computer weiterhin geschützt bleibt. Auch das Betriebssystem Linux wäre eine Möglichkeit. Vorher sollten Sie Ihren Datenbestand sichern, denn unter Umständen wird bei einer Neuinstallation die Festplatte formatiert.

Ein Computer ohne ein Schutzprogramm ist wie ein Haus ohne Tür: Es steht praktisch jedem offen! Schützen Sie sich deshalb mit einem aktuellen Antivirenprogramm, das Schadprogramme wie Viren, Würmer und Trojaner abwehrt. Ein gutes Antivirenprogramm hilft gegen einen Großteil der Gefahren aus dem Internet. Ein Antivirenprogramm sollte immer aktiv sein und eingehende E-Mails und Programme, die man herunterlädt, kontrollieren. Die besten Antivirenprogramme sind aber nutzlos, wenn ihre Informationen zur Virenbekämpfung (die sogenannten Virensignaturen) nicht auf dem neuesten Stand sind. Deswegen sollte man sich mindestens täglich neue Virensignaturen vom Hersteller herunterladen. Antivirenprogramme bieten dafür eine Automatikfunktion. Diese muss aber immer aktiv sein und unter Umständen erst aktiviert werden.

Wie einfach man eine Antivirensoftware installiert bzw. aktiviert, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Arbeiten Sie nie ohne Firewall. Ein Computer ohne Firewall ist wie ein Haus ohne Tür: Es steht praktisch jedem offen! Eine Firewall filtert alle Daten, die aus dem Internet auf Ihren Computer gelangen und von diesem in Richtung Internet versandt werden. Dadurch soll Ihr Computer vor unerlaubten Zugriffen geschützt werden. Wie einfach man eine Firewall installiert oder aktiviert, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Musik, Fotos, Rezepte und Programme - im Internet kann man fast alles finden, wonach man sucht. Aber Vorsicht ist geboten. Es gibt viele verschiedene Quellen, wo Sie die gewünschte Datei herunterladen können und es gibt viele Computer-Kriminelle, die Downloads anbieten, die sie zuvor mit einem Schädling infiziert haben. Daher gilt, gehen Sie kein Risiko ein und laden Sie nur Dateien von vertrauenswürdigen Quellen herunter. Wenn Sie eine Datei herunterladen, prüfen Sie diese vor der Anwendung durch aktuelle Antivirenprogramme, um eine Infektion des Rechners zu vermeiden.

Besonders vorsichtig müssen Sie sein, wenn Sie Internet-Tauschbörsen nutzen. Tauschbörsen im Internet bieten Nutzern die Möglichkeit zum kostenfreien Austausch von Musik, Filmen und Programmen. Damit kann man sich aber viel Ärger einhandeln, denn viele Inhalte auf diesen Tauschbörsen sind mit Viren infiziert.

Wenn Sie eine Internet-Tauschbörse nutzen möchten, sollten Sie daher nicht nur aufpassen, dass Sie nicht gegen das Urheberrecht verstoßen, sondern auch darauf achten, dass die Inhalte, die Sie herunterladen, frei von Schädlingen sind. Ein aktuelles Virenschutzprogramm hilft Ihnen, Viren in Dateien zu entdecken, die auf Ihren Computer heruntergeladen werden.

Die Kommunikation mit E-Mails erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Leider haben das auch die Ganoven im Internet erkannt. Immer häufiger kommen nicht nur freundliche Textnachrichten von Freunden und Verwandten elektronisch ins Haus geflattert, sondern auch Dateien aller Art: Programme, Filme, oder Musikdateien drängen sich oft in den Posteingang. Aber nicht alles, was man zugesandt bekommt, ist auch vertrauenswürdig. Computerschädlinge erreichen den Computer durch den leichtfertigen Umgang mit E-Mail-Anhängen. Die Masche, die dabei zum Einsatz kommt, ist immer die gleiche. E-Mails enthalten Anhänge, die Schädlinge in sich tragen. Solche Schädlinge (besser als Trojanische Pferde bekannt) sind Schadprogramme, die sich vom Anwender unbemerkt auf dem Computer einschleichen und vertrauliche Daten klauen.

Wie kann man sich vor schädlichen Dateien schützen?

Es ist schon möglich, bereits im Vorfeld zu erkennen, ob eine Datei im E-Mail-Anhang gefährlich ist oder nicht. Achten Sie auf die Endung der Datei. Dateien mit z. B. der Endung EXE gelten als direkt ausführbare Dateien. Als ausführbare Datei bezeichnet man eine Datei, die als Computerprogramm ausgeführt werden kann. Andere Dateien mit z. B. der Endung DOC für Word-Dokumente rufen nach einem Doppelklick das Office-Programm Microsoft Word auf, um die Datei anzuzeigen. Ausführbare Dateien die per E-Mail-Anhang verschickt werden, können Viren enthalten, die den Computer beschädigen. Um eine Datei möglichst unauffällig zu machen, verbergen Computer-Kriminelle die Schädlinge mit einer weiteren, ungefährlichen Datei-Endung, wie z.B. .DOC.EXE. Denn in der Standard-Einstellung zeigt das Betriebssystem Windows nur die Endung DOC an.

Extra Tipp: Um sicherzustellen, dass eine Datei ohne Gefahr geöffnet werden kann, sollten Sie diese am besten in einem separaten Ordner speichern und diesen von einem Antiviren-Programm durchsuchen lassen, bevor sie geöffnet werden kann. Seien Sie also vorsichtig und wachsam beim Umgang mit der elektronischen Post: Öffnen Sie keine E-Mails mit unbekannter Herkunft oder wenn die Betreffzeile verdächtig aussieht. Solche E-Mails gehören gleich in den Müll.

Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit all Ihren Daten, die auf Ihrem Computer gespeichert sind, bei Virenbefall oder einer defekten Festplatte passieren würde? Sie würden schlimmstenfalls verloren gehen, wenn Sie keine Sicherung (Backup) durchgeführt haben! Ob Musikarchiv oder Fotosammlung, Sie können all diese persönlichen und wichtigen Daten wiederherstellen, wenn Sie vorher ein Backup angelegt haben. Daher: Sichern Sie Ihre Daten rechtzeitig und regelmäßig gegen Verlust.

Um eine Datensicherung durchzuführen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste Lösung ist das Kopieren von Dateien auf einen USB Stick oder auf eine externe Festplatte. Wie oft Sie die Daten sichern, hängt ganz davon ab, wie oft Sie die Originaldateien verändern. Für den Privatgebrauch genügt es in der Regel, alle paar Wochen eine Datensicherung durchzuführen.

Wer nicht nur einzelne Dateien oder Ordner mit Musik oder Fotos sichern möchte, sondern auch Betriebssystem und installierte Programme, braucht dazu spezielle Backup-Programme. Unter Windows, dem Betriebssystem von Microsoft, sind die Lösungen von Nero und Acronis weit verbreitet.

Extra Tipp: Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten am besten auf mehreren externen Datenträgern. Bewahren Sie wichtige Daten am besten sogar an verschiedenen Orten auf.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Datensicherung unter:

Hotspots sind öffentliche drahtlose Internetzugriffspunkte, die bei Internetnutzern immer beliebter werden. Ob gemütlich im Café, in Restaurants oder Bars ermöglichen Hotspots den Zugang zum Internet (oft kostenfrei). Besonders wer viel unterwegs ist und ein Laptop oder Smartphone besitzt, möchte nicht auf das Internet verzichten und nutzt sorgenfrei die beliebten Hotspots. Aber sind solche öffentlichen drahtlosen Internetzugriffspunkte sicher? Absolute Sicherheit gibt es leider nicht. Aber wenn Sie ein paar Tipps beherzigen, sollten Sie auch unterwegs recht gut geschützt sein.

  • Lassen Sie sich nicht auf Display und Tastatur schauen
  • Haben Sie stets ein Auge auf Ihren Rechner oder Ihr Mobiltelefon, damit kein Unbefugter sich daran vergreifen kann
  • Aktivieren Sie alle Schutzeinrichtungen Ihres Rechners. Also Firewall und Virenscanner aktivieren. Die Firewall warnt Sie, sobald jemand versucht von Außen auf den Computer zuzugreifen
  • Erkundigen Sie sich beim Hotspot-Anbieter nach der Verschlüsselungstechnik, die verwendet wird. Lassen Sie die Finger davon, wenn noch der veraltete Verschlüsselungsstandard WEP eingesetzt wird - der wurde längst geknackt. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn der Hotspot-Betreiber mindestens die Verschlüsselungstechnik WPA verwendet
  • Achten Sie darauf, dass Ihre privaten Ordner im Netzwerk nicht freigegeben sind, sonst kann ein Unbefugter auf seinem Rechner Ihre Dateien lesen und sie gegebenenfalls missbrauchen. Wie Sie Ihre privaten Ordner verwalten können, wird Ihnen auf den Microsoft-Seiten gezeigt:

Der Internet-Browser speichert ständig Daten auf dem Rechner, wenn Sie eine Internetseite aufrufen. Gespeichert werden zum Beispiel besuchte Websites oder Suchwörter. Das Speichern dieser Informationen auf dem Computer ist im Allgemeinen hilfreich, denn es wird der nächste Aufruf der Seite wesentlich beschleunigt, weil zum Beispiel Bilder nicht mehr neu heruntergeladen werden müssen. Wenn Sie aber den Computer mit anderen Leuten teilen, sollten Sie nach Abmeldung aus dem Online-Banking diese Informationen löschen. Damit wird sichergestellt, dass kein unberechtigter Dritter Einsicht auf Ihre online abgefragten Daten erhält. Wie Sie diese Dateien entfernen können, um Ihre Privatsphäre zu schützen, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung: